Die Einzelteile

Great content needs great packaging
 

Drucke

Alle Drucke sind digitale Laser­drucke und werden auf dem Produktions­system bizhub C458 des Herstellers Konica Minolta gefertigt.
All unsere Druck­systeme sind geleast, und zwar direkt beim Hersteller. Das ist deshalb wichtig, weil man sich a) so Geräte leisten kann, die im Neu­zustand sonst unerschwinglich wären, und weil b) die Geräte auf diese Weise unter permanenter, professioneller Wartung stehen. Für eure Drucke heißt das: Modernste Technik ohne jeden Makel, weil es schlicht nichts extra kostet, jedes kleinste Schleifen gleich beseitigen zu lassen.

Gedruckt wird mit 1.200 x 1.200 dpi - braucht eigentlich kein Mensch, es reicht voll­kommen, wenn ihr eure Datei mit 600 dpi anlegt, aber hört sich halt toll an. Wichtiger für's Druck­bild ist eigentlich der Toner und das Papier. Das im bizhub C458 verwendete Toner­pulver ist ultra­fein und dabei sehr einheitlich geformt und macht einfach nur gute, scharfe Drucke.
Für die Grafiker unter euch: Das System arbeitet im CYMK-Modus. Und wir verwenden PCL-Treiber, ganz einfach weil unter Post­script zu viele s/w- als Farb­seiten gezählt werden, was natürlich auf den Preis durch­schlägt, und wir unseren Dateicheck daher auf PCL-Treiber optimiert haben.
Und für's Gewissen: Das System ist immerhin mit dem Blauen Engel ausgezeichnet.

 

Papier

Alle angebotenen Papiere haben abseits der normalen Standards (holz­frei, alterungs­beständig, chlor­frei gebleicht, säure­frei) eine Gemeinsamkeit: Sie sind hoch(!)weiß und haben dabei eben­falls hohe Opazitäts­werte, das ist eine gar nicht so häufige Kombination, aber sehr wichtig für's Erscheinungs­bild der Drucke: Hochweißes Papier wirkt per se wertiger, bringt aber auch Farben und Kontraste besser zur Geltung, während eine hohe Opazität (je opaker das Papier, desto weniger Licht lässt es durch) das Weiß noch weißer macht und dieses Weiß auch bewahrt, wenn bedruckte Rück- oder Folge­seiten es gern ausgrauen würden.
Zusätzlich sind alle Papiere FSC-zertifiziert. Das ist das Siegel für nach­haltige Forst­wirtschaft und immerhin besser als nichts.

In den Druck­preisen bereits inkludiert sind die 80g-Papiere Double A und Recycling­papier.
Das Double A gehört zum Hoch­wertigsten, was der Markt an 80- und 90g-Papieren zu bieten hat, was Optik und Haptik betrifft, gibt es schlicht kein besseres. Seine Ober­fläche ist maximal verdichtet, aber halt nicht extra behandelt wie bei den gestrichenen Papieren, so bleibt es etwas rauer.
Gleiches gilt für das Recycling­papier, es ist eben­falls nicht gestrichen, daher etwas rauer, dafür aber mit dem Blauen Engel ausgezeichnet, was bei hoch­weißen Papieren eine Seltenheit ist. Auch wenn die Kenn­zahlen denen des Double A sehr ähnlich sind, bleibt ein kleiner Unterschied in Optik und Haptik, aber jetzt bitte keine falschen Schlüsse ziehen: dem Vergleich mit allen Standard­papieren und sogar mit vielen Papieren des Premium­segments hält dieses Recycling­papier locker stand.
Als Recycling­papier verwenden wir je nach Verfügbarkeit entweder Steinbeis Premium White oder Xerox Recycled Supreme. Kein anderes.

Standard für Abschluss­arbeiten sind gestrichene Papiere, hier bieten wir mit mondi Color Copy ebenfalls Premium­qualität. Bei gestrichenen Papieren wurde die Ober­fläche mit Binde­mitteln verdichtet, das macht den Druck schärfer und das Papier glatter, was sich vor allem auf's Griff­gefühl auswirkt.
Das Color Copy ist in 100g und 120g zu haben, dass 100g-Papier bietet eigentlich alles, was man braucht, aber manchmal darf's halt ein bisschen mehr sein, dafür gibt's dann das 120g-Papier. Es ist noch nicht kartonig (das beginnt so ab 150g), aber sehr, sehr hoch­wertig im Griff und ein bisschen was zum Angeben.

 

Hardcover

Das Hardcover ist Standard für jede Abschluss­arbeit, die präsentiert werden soll. Es sieht halt einfach schick aus, es ist wertig, haltbar, individualisierbar, nichts von der Stange.

Bei unseren Hardcovers werden die Blätter in eine Stahl­schiene gepresst, dadurch sind sie ähnlich haltbar wie faden­geheftete Hardcover, aber schneller fertig und preislich deutlich attraktiver, und sie sind deutlich haltbarer als geklebte Hardcover. Also, außer­halb von Gewalt­einwirkung sind sie eigentlich unverwüstlich.
Normale Hardcover sind aus einem Guss und von Leitz, nur mit Rücken­steg­prägung wird der Umschlag aus drei Teilen zusammen­gesetzt und kommt dann von Opus.
Wir bieten Hardcover bis zu einer Kapazität von 270 Blatt 100g-Papier / 230 Blatt 120g-Papier an. Man kann da mehr rein­pressen, man kann die Stahl­schiene sogar ein bisschen weiten - aber nicht nicht mehr so weit zusammen­pressen, dass eine vernünftige, ganz sicher sitzende Bindung entsteht. Also machen wir das nicht.
Der Bezug ist jeweils in Leinen­optik gefertigt und erhältlich in den Farben creme, grau, schwarz, grün, blau und bordaux.

Zierecken

Optional können Hardcover auf Front und Rücken­steg mit Wunsch­text beprägt und mit Zierecken veredelt werden. Die Zierecken gibt es als kleine Stege oder etwas größere Viertel­kreis­ränder (schafft niemand, die so wirklich gut zu beschreiben, schaut sie euch einfach an), beide jeweils in gold oder silber.

Euer Traum-Hardcover könnt ihr ( im Rahmen der Realisierbarkeit ) im 3D-Konfigurator zusammen­basteln.

 

Leimbindung

Klassiker. So hat man Sachen halt immer gebunden, so kennt man das, das ist genau diese Bindung. Front­folie dran, Rücken­karton dran und dann schön mit einem Klebe­streifen fixiert. Hört sich günstig an, ist es aber gar nicht mal. Hört sich nicht sehr haltbar an, ist es auch nicht.
Die Leimbindung ist halt gut, wenn viele Blätter in eine Form gebracht werden müssen. Oder wenn der Prüfer sie verlangt. Drum haben wir sie auch im Sortiment. So richtig doll empfehlen können wir sie aber nicht. Und das obwohl wir den Leim sogar zweimal erhitzen. Und es ist guter Leim. Aber halt nur Leim.
Eine Leimbindung ist nicht besonders haltbar und sie ist so gut wie gar nicht belastbar. Soll sie offen liegen­bleiben, wird sie also auseinander­gebogen, ist ihr Schicksal eigentlich schon besiegelt. Das liegt einfach an Form und Technik dieser Bindung. Sie ist dementsprechend auch nicht geeignet für 120g-Papiere, weil deren Steifigkeit die Papiere bei Bewegung schon zu weit vom Leim­streifen wegzieht und sie damit lockert.
Kein wirklicher Grund zur Besorgnis, Reklamationen hatten wir deswegen noch nicht, Binde­system und Material sind von Planax und damit wirklich gut, man kann auch mit einer Leim­bindung ganz gut leben. Aber wenn sie nicht Vorschrift ist, sollte man sich das mit den Alternativen vielleicht doch überlegen.

Rueckenkartons

Statt Frontfolie ist auch Rücken­karton für die Front wählbar, der dann wahl­weise bedruckt oder geprägt werden kann.
Die verfügbaren Rücken­karton­designs seht ihr bei Klick auf's Bild.

 

Softcover

Kommen wir zur Leim­bindungs­alternative, dem Softcover.
Der Umschlag ist nahezu identisch, also transparente Folie vorn und farbiger Karton hinten; Dadurch, dass er vorgefertigt ist, ist die Auswahl ein bisschen über­sichtlicher, und leider gilt gleiches für die Binde­kapaziät, die ist mit maximal 125 Blatt auch deutlich über­sichtlicher als bei der Leim­bindung mit maximal 280 Blatt. Aber: Die Technik ist so viel besser. Es ist nämlich die gleiche wie beim Hard­cover (dementsprechend stammt auch das Soft­cover aus dem Hause Leitz), also viel Druck, der dafür sorgt, dass das eingelegte Papier sich in der Stahl­schiene ineinander verhakt und dort nie wieder weg geht.
Zusätzlich steht auch das Softcover (wie das Hardcover) ein paar Milli­meter über, um das eingelegte Papier zu schützen.

 

Metallspirale

Klar, für eine Abgabe ist eine Spirale eher nichts, aber da sie gern mal für Arbeits- und Beleg­exemplare genommen wird, bieten wir sie auch hier an.
Spiralbindungen sind relativ preiswert, sehr strapazier­fähig und dank der Möglichkeit, sie bis fast 360° aufzuklappen, im praktischen Einsatz unschlagbar.

Spiralbindungen werden üblicher­weise mit Front­folie und Rücken­karton gefertigt, aber natürlich kann auch hier die Front mit Rücken­karton und Prägung aufgehübscht werden.

 

Prägungen

Hardcover, Spiral- und Leim­bindungen können mit Prägungen individualisiert und veredelt werden.

Und 'Prägen' meint hierbei Prägen, nicht einfach Beschriften. Die Klötzchen, die ihr auf dem Bild seht, werden erhitzt und dann in die jeweilige Ober­fläche gebrannt. So entsteht ein Relief­effekt, sehr edel und unverwüstlich.
Diese Klötzchen sollten natürlich schon ein geordnetes Ganzes ergeben, daher brauchen sie einen Setz­rahmen, was wiederum bedeutet, dass der Beschriftung Grenzen gesetzt sind, die den Kapazitäten des Rahmens entsprechen. Um euch vorab sagen zu können, was geht und was nicht, haben wir all diese Klötzchen ausgemessen (drei kleine Is brauchen halt genau so viel Platz wie ein großes W) und in einen Konfigurator eingepflegt.

Wir prägen in gold, silber oder schwarz und in Schrift­höhe 9 und / oder 6 mm. Die 9mm-Schrift beinhaltet nur Groß­buchstaben, die 6mm-Schrift hat beides, aber von den Groß­buchstaben nicht genug, dass reine Kapital­schrift möglich wäre.

Für Rücken­steg­prägungen braucht der Rücken­steg eine gewisse Breite, damit die 6 mm auch drauf passen, daher sollte der Inhalt mindestens 60 Blatt 80g-Papier umfassen.

Bei Prägungen auf Rücken­karton mit Leder­struktur gilt es zu beachten, dass die Prägung nur auf einer Ebene statt­findet, dort, wo die Struktur besonders tief ist, also eine Auslassung in der Prägung bleibt.

 

CDs

Gebrannt wird die gedruckte Vorlagen­datei. Und falls gewünscht noch ein, zwei andere. Da wir aber keinen Murks verkaufen und daher immer kontrollieren, ob die einzelnen Dateien korrekt gebrannt wurden, müssen wir, wenn's über dieses Limit hinaus geht, den zusätzlichen Aufwand als Sonder­services berechnen.

Dann wird der Rohling noch gelabelt, auch Wunsch­text ist dabei. Der kann auf drei Felder verteilt werden und so lang sein, wie er will, die Schrift­größe wird entsprechend angepasst, nur leidet halt irgendwann die Lesbarkeit ( 'irgendwann' beginnt meist so ab 150 Zeichen).

Die entsprechenden Taschen werden voll­flächig auf der hinteren Innen­seite des jeweiligen Covers verklebt und sind immer mit einer Lasche versehen.

Das kann nicht nur so sein, das ist so.
Alle Angaben sind verbindlich.